PDF-Umbenennung für Hausverwaltungen

Eine Hausverwaltung führt Unterlagen für dutzende Objekte parallel: Heizkostenabrechnungen der Ableseunternehmen, Handwerkerrechnungen, Wartungs- und Prüfprotokolle, Versicherungspolicen, Grundsteuerbescheide, Mieterkorrespondenz. Alles kommt als PDF, vieles ohne brauchbaren Dateinamen, und ein Jahr später sucht jemand genau diesen einen Beleg für die Abrechnung. Filery Rename erkennt Absender, Datum und Dokumentart und setzt Objekt und Jahr an die erste Stelle, sodass die Ablage der Abrechnungsstruktur folgt.

Kostenlos herunterladen

Vorher & Nachher

Nebenkostenabrechnung.pdf 2024_Musterstr-12_Nebenkostenabrechnung_Mieter-Weber.pdf

Objekt, Einheit, Mieter: drei Ebenen im Dateinamen

Die meisten Fehlablagen entstehen, weil ein Dokument auf der falschen Ebene landet. Eine Aufzugswartung gehört zum Objekt, eine Zwischenablesung zur Einheit, eine Mahnung zum Mietverhältnis. Ein Muster, das Objektkürzel und Einheitsnummer voranstellt und erst danach Datum und Dokumentart nennt, bildet diese Ebenen ab. Wer mit Straßennamen statt Kürzeln arbeitet, sollte Umlaute und Leerzeichen ersetzen, damit die Namen auch beim Export in eine Verwaltungssoftware oder beim Versand an den Beirat stabil bleiben.

Die Zwölfmonatsfrist zwingt zur Ordnung

Nach § 556 Abs. 3 BGB muss die Betriebskostenabrechnung dem Mieter spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums zugehen, sonst sind Nachforderungen in der Regel ausgeschlossen. Praktisch heißt das: Die Belege eines Abrechnungsjahres müssen zum Stichtag vollständig und zuordenbar vorliegen. Wenn jede Rechnung schon beim Eingang das Objekt und das Jahr im Namen trägt, entfällt die Rekonstruktion im Frühjahr. Fehlende Positionen fallen früher auf, weil eine Lücke in der Sortierung sichtbar wird.

WEG-Verwaltung: Jahresabrechnung und Belegeinsicht

In der WEG-Verwaltung kommen Wirtschaftsplan, Jahresabrechnung, Einladungen zur Eigentümerversammlung, Protokolle und die Beschlusssammlung hinzu. Der Verwaltungsbeirat prüft die Abrechnung und hat Anspruch auf Einsicht in die zugrunde liegenden Belege. Wenn diese Belege digital vorliegen und nach Objekt, Jahr und Kostenart benannt sind, lässt sich die Prüfung ohne Aktenschleppen vorbereiten und der Termin dauert kürzer. Bei einem Verwalterwechsel ist derselbe Punkt entscheidend: Was der Nachfolger nicht zuordnen kann, muss er beim Dienstleister oder Handwerker neu anfordern.

Wiederkehrende Prüfungen sichtbar machen

Aufzugsprüfung, Heizungswartung, Rauchwarnmelder-Prüfung, Legionellenuntersuchung des Trinkwassers, Schornsteinfeger: Diese Dokumente kehren in festen Abständen wieder, und die Verantwortung dafür liegt beim Verwalter. Genau deshalb lohnt sich das Jahr an einer festen Stelle im Dateinamen. In der sortierten Ordneransicht sieht man auf einen Blick, für welches Objekt das Prüfprotokoll eines Jahres fehlt, ohne eine einzige Datei zu öffnen. Das ist keine Fristenverwaltung, aber ein einfacher Plausibilitätstest, der ohne zusätzliche Software funktioniert.

Mieterdaten und der Weg durch die Analyse

Mietverträge, Abrechnungen und Mahnungen enthalten personenbezogene Daten. Ausgelesen wird das PDF auf dem Arbeitsplatzrechner, der Textinhalt wird verschlüsselt an die KI-Analyse übergeben. Was zurückkommt, sind die erkannten Angaben zu Absender, Datum und Dokumentart; die eigentliche Umbenennung findet danach wieder auf dem Gerät statt, und die Dokumente werden nicht dauerhaft vorgehalten. Für die Verarbeitung im Auftrag brauchen Sie wie bei jedem Dienstleister eine saubere vertragliche Grundlage. Wer den Anbieter der Analyse selbst bestimmen will, nutzt den Custom-Plan mit eigenen API-Keys.

Einführung im Verwaltungsalltag

Am einfachsten ist der Start beim Posteingang: Der Scanner legt alles in einen Ordner, Filery läuft einmal über diesen Ordner, Sie bestätigen die Vorschläge und verteilen die Dateien anschließend in Ihre Objektstruktur. Gescannte Handwerkerrechnungen ohne Textebene brauchen die zuschaltbare OCR. Die Historie in der App hält fest, wie eine Datei ursprünglich hieß, was bei Rückfragen zu einer bereits verschickten Abrechnung hilft. Das Namensmuster bleibt dabei über alle Objekte hinweg dasselbe.

Häufige Fragen

Das Muster ist pro Installation konfiguriert. In der Praxis arbeiten Verwaltungen meist mit einem einheitlichen Muster und einem festen Objektbestandteil, den Sie beim Durchlauf eines Objektordners setzen. Das hält die Ablage über den gesamten Bestand vergleichbar und erspart Ihnen die Entscheidung, welches Schema bei welcher Liegenschaft gilt.

Diese Abrechnungen enthalten in der Regel eine Textebene mit Liegenschaftsnummer, Abrechnungszeitraum und Absender. Daraus lassen sich Datum, Absender und Dokumentart zuverlässig ableiten. Die Zuordnung zur einzelnen Nutzeinheit prüfen Sie in der Vorschau, bevor umbenannt wird, weil hier die meisten Verwechslungen entstehen.

Über das Namensmuster können Sie einen festen Bestandteil setzen, der die Zuordnung kennzeichnet, und die beiden Bereiche in getrennten Ordnern durchlaufen lassen. Die inhaltliche Entscheidung, ob eine Rechnung auf das Gemeinschaftseigentum oder auf eine Einheit entfällt, bleibt eine fachliche und wird nicht automatisch getroffen.

Der kostenlose Starter-Plan deckt 50 Dokumente im Monat ab und funktioniert ohne Anmeldung, der Business-Plan 500 Dokumente für 30 Euro monatlich. Für Verwaltungen mit hohem Belegaufkommen ist der Custom-Plan mit eigenen API-Schlüsseln für 5 Euro im Monat die günstigere Variante.

Jetzt herunterladen

Wählen Sie Ihre Plattform und beginnen Sie mit der automatischen Dokumentumbenennung

macOS

Universal (Apple Silicon & Intel)

Windows

Windows 10 & 11

Wir arbeiten derzeit an der offiziellen Code-Signatur für Windows. Der Download ist schon verfügbar – Windows Defender oder SmartScreen können eine Warnung anzeigen, weil die App noch nicht zertifiziert ist. Mit „Weitere Informationen“ → „Trotzdem ausführen“ können Sie trotzdem installieren.

Systemanforderungen: macOS 10.14+, Windows 10/11

Alle Downloads werden mit HTTPS gesichert übertragen.