PDF-Dateien für Finanzberater automatisch umbenennen

Ein Mandant bringt selten nur ein Depot mit. Es gibt Auszüge von zwei Banken, einen Fondsvermittler, eine Rentenversicherung und die Unterlagen zur betrieblichen Altersvorsorge. Jede Stelle liefert PDFs mit eigenen Dateinamen, meist ohne Kundenbezug im Namen. Filery Rename liest die Dokumente aus und setzt Mandant, Zeitraum und Dokumentart voran, damit die Akte durchsuchbar bleibt.

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Vorher & Nachher

Depot_Uebersicht.pdf 2024-Q1_Mandant-Schmidt_Depotbericht_Volksbank.pdf

Was pro Mandant im Jahr zusammenkommt

Quartalsberichte der Depotbanken, Jahresdepotauszüge, Jahressteuerbescheinigungen, Erträgnisaufstellungen, Basisinformationsblätter zu einzelnen Produkten, Anlagevorschläge, Versicherungspolicen, Renteninformationen und die laufende Korrespondenz: Bei einem Mandanten mit mehreren Verträgen sind das schnell dreißig bis vierzig Dokumente pro Jahr. Ohne einheitliche Benennung ist der Mandantenordner nach drei Jahren eine Liste, in der man scrollt statt sucht. Mit Mandant, Jahr und Dokumentart an fester Stelle wird daraus eine chronologische Akte, die auch ein Kollege lesen kann.

Der Jahresanfang bringt die Belegwelle

Zwischen Februar und April kommen Jahressteuerbescheinigungen und Erträgnisaufstellungen gebündelt von allen Depotstellen, und die Mandanten brauchen sie für ihre Steuererklärung. In diesen Wochen entscheidet die Ablage darüber, ob eine Anfrage in zwei Minuten oder in einer halben Stunde beantwortet ist. Ein Muster, das mit dem Steuerjahr beginnt und danach Mandant und Institut nennt, gruppiert genau die Unterlagen, die gemeinsam gebraucht werden. Die Stapelverarbeitung über einen ganzen Ordner ist für diese Phase gedacht.

Dokumentationspflichten überdauern die Beratung

Zur Beratung gehören Anlegerprofil, Geeignetheitsprüfung und die Dokumentation des Gesprächs. Diese Unterlagen sind aufzuzeichnen und über mehrere Jahre aufzubewahren, denn sie sind der Nachweis, falls ein Mandant später eine Beschwerde erhebt. Entscheidend ist dabei die Verbindung zum konkreten Produkt: Eine Beratungsdokumentation ohne erkennbaren Bezug zum abgeschlossenen Vertrag nützt im Streitfall wenig. Wenn beide Dateien denselben Namensstamm mit Mandant, Datum und Produkt tragen, bleibt dieser Zusammenhang über Jahre sichtbar.

Depotnummer statt Kundenname allein

Viele Mandanten führen mehrere Depots: ein Einzeldepot, ein Gemeinschaftsdepot mit dem Partner, ein Depot für die Kinder, dazu vielleicht ein Altvertrag bei einer anderen Bank. Der Kundenname allein trennt diese Konten nicht. Die Depot- oder Vertragsnummer im Dateinamen tut es, und sie bleibt über Jahre stabil, auch wenn sich Namen durch Heirat ändern. Wer die Nummer für die Weitergabe verkürzt darstellen will, nimmt nur die letzten Stellen in das Muster auf.

Vertraulichkeit und der Weg der Analyse

Finanzunterlagen zeigen Vermögensverhältnisse, Depotbestände und persönliche Ziele. Der Auszug wird auf Ihrem Rechner ausgelesen, der Textinhalt verschlüsselt an die KI-Analyse übergeben, und zurück kommen allein die erkannten Angaben zu Absender, Datum und Dokumentart. Umbenannt wird danach wieder auf dem Gerät, ohne dass die Unterlagen dauerhaft vorgehalten werden. Wie bei jedem Dienstleister gehört die Verarbeitung im Auftrag vertraglich geregelt. Wer den Analyseweg vollständig selbst bestimmen will, nutzt den Custom-Plan mit eigenen API-Keys für 5 Euro im Monat.

Ablauf im Beratungsbüro

Die meisten Unterlagen werden heute aus den Portalen der Depotbanken heruntergeladen, der Rest kommt als Post und wird gescannt. Beides landet in einem Eingangsordner, über den Filery einmal läuft. Sie prüfen die Vorschläge, bestätigen sie und verteilen die Dateien in die Mandantenordner. Für gescannte Altverträge ohne Textebene schalten Sie die OCR zu. Die Umbenennungs-Historie hält fest, wie eine Datei vorher hieß, falls ein Dokument dem falschen Mandanten zugeordnet wurde.

Häufige Fragen

Depotauszüge führen die Nummer in der Regel im Kopfbereich als Text, dort wird sie gut erkannt. Bei gescannten Unterlagen hängt es von der Scanqualität und der zugeschalteten OCR ab. Da vor jeder Umbenennung ein Vorschlag erscheint, lassen sich Fehler vorher korrigieren.

Sie können im Muster einen festen Bestandteil setzen, etwa eine Dokumentklasse. Sinnvoll ist das nur, wenn der Zusatz nicht selbst schon eine Information über den Mandanten preisgibt, denn Dateinamen erscheinen auch in Mailanhängen und Verzeichnislisten.

Nein. Ein CRM verwaltet Kontakte, Termine, Wiedervorlagen und Vertragsdaten. Filery arbeitet davor im Dateisystem und sorgt dafür, dass Dokumente bereits sprechend benannt sind, bevor sie hochgeladen oder in die Akte gelegt werden.

Der Starter-Plan mit 50 Dokumenten im Monat ist kostenlos und eignet sich für einen Test. Da im ersten Quartal deutlich mehr anfällt, ist der Business-Plan mit 500 Dokumenten für 30 Euro monatlich meist realistischer, alternativ der Custom-Plan mit eigenen Schlüsseln.

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