Lieferscheine als PDF automatisch umbenennen

Der Lieferschein ist der Beleg, der am schnellsten verschwindet. Er kommt als Portal-Download, als Mailanhang oder als Scan des Durchschlags aus dem Lager, und er wird erst wieder gebraucht, wenn eine Position fehlt oder die Rechnung nicht zur Lieferung passt. Filery Rename liest Lieferant, Lieferscheinnummer und Lieferdatum aus dem PDF und macht daraus einen Namen, unter dem der Beleg auffindbar bleibt.

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Vorher & Nachher

LS_20240315.pdf 2024-03-15_Lieferant-Mueller_Lieferschein_LS-2024-0891.pdf

Was auf einem Lieferschein steht — und was bewusst fehlt

Ein Lieferschein weist Mengen aus, keine Preise. Er enthält den Lieferanten im Briefkopf, eine eigene Lieferscheinnummer, ein Lieferdatum und fast immer einen Verweis auf Ihre Bestellung: Bestellnummer, Auftragsnummer oder Kundenreferenz. Diese beiden Nummern haben unterschiedliche Aufgaben. Die Lieferscheinnummer identifiziert das Papier, die Bestellnummer verbindet es mit der Bestellung. In den Dateinamen gehört die Lieferscheinnummer, weil sie eindeutig ist — die Bestellnummer wiederholt sich auf jedem Teillieferschein derselben Bestellung. Wer den Ordner regelmäßig nach Bestellungen durchsucht, kann sie zusätzlich als eigenes Feld anhängen. Positionen, Artikelnummern und Chargen gehören dagegen nicht in den Namen; dafür ist der Dateiname zu kurz.

Warum aus LS_20240315.pdf ein vollständiger Name wird

LS_20240315.pdf hat ein Datum, aber keinen Lieferanten. Kommen an einem Tag drei Lieferungen, kollidieren die Namen und das Betriebssystem hängt eine Klammerziffer an — ab da ist nicht mehr zu unterscheiden, welcher Schein zu wem gehört. Der Zielname 2024-03-15_Lieferant-Mueller_Lieferschein_LS-2024-0891.pdf löst das in vier Feldern: Lieferdatum im sortierbaren Format, Lieferant aus dem Briefkopf, Dokumenttyp zur Abgrenzung von Rechnung und Auftragsbestätigung desselben Hauses, und die Lieferscheinnummer als eindeutiger Schlüssel. Bindestriche innerhalb eines Feldes halten zusammen, was zusammengehört, Unterstriche trennen die Felder — so bleibt der Name auch dann lesbar, wenn ein Lieferantenname selbst aus zwei Wörtern besteht.

Lieferdatum, Versanddatum, Wareneingang — drei Termine

Auf dem Papier stehen häufig ein Druck- oder Versanddatum und ein davon abweichendes Lieferdatum. Für die Wareneingangsdokumentation zählt das Lieferdatum, denn danach richten sich Rügefristen und der Abgleich mit dem Lagerbestand. Der Wareneingangstag wiederum steht überhaupt nicht auf dem Lieferschein, sondern kommt erst als Stempel dazu — handschriftlich, und damit für die Erkennung unzuverlässig. Filery nimmt das gedruckte Lieferdatum, wenn es beschriftet ist. Fehlt jedes Datum, etwa bei Scheinen aus Kassensystemen, bleibt das Feld leer statt gefüllt geraten zu werden, und Sie ergänzen es in der Vorschau. Das gilt auch für Portal-Downloads.

Teillieferungen, Retouren und Sammelscheine

Drei Sonderfälle tauchen im Wareneingang immer wieder auf. Teillieferungen tragen dieselbe Bestellnummer, aber jeweils eine eigene Lieferscheinnummer — wenn Sie nach Bestellnummer benennen, landen sie unter gleichem Namen übereinander. Retouren- und Rücklieferscheine sehen aus wie Lieferscheine, laufen aber in die andere Richtung; ein eigener Dokumenttyp im Muster hält sie auseinander, sonst stimmt die Zählung im Ordner nicht. Und es gibt Sammelscheine, auf denen ein Lieferant mehrere Bestellungen zusammenfasst oder mehrere Scheine in einem PDF verschickt. Filery benennt Dateien, nicht Seiten: Mehrfachscheine in einem PDF trennen Sie vorher auf. Der Aufwand dafür fällt nur einmal an.

Ein Namensstamm für Bestellung, Lieferschein und Rechnung

Der Abgleich von Bestellung, Lieferung und Rechnung ist der eigentliche Grund, warum der Lieferschein aufgehoben wird. Er funktioniert, wenn alle drei Belege demselben Muster folgen und sich nur im Typfeld unterscheiden. Steht der Lieferant an derselben Stelle wie auf der Rechnung, liegen die Dokumente im Ordner nebeneinander, sobald nach Lieferant sortiert wird. Filery arbeitet dafür mit einem Muster über alle Dokumenttypen hinweg, statt für jeden Belegtyp eine eigene Regel zu verlangen. Das Datumsformat ist dabei frei einstellbar; für den Abgleich empfiehlt sich dasselbe Format bei allen drei Belegarten. Die Reihenfolge der Felder bleibt gleich.

Wie Filery mit den Lieferdaten umgeht

Die App liest das PDF auf Ihrem Gerät aus und überträgt den Textinhalt verschlüsselt zur KI-Analyse. Zurück kommen nur die erkannten Felder — Lieferant, Datum, Typ, Nummer. Die Umbenennung läuft danach wieder auf dem Gerät, und die Lieferscheine selbst werden nicht dauerhaft gespeichert. Für Betriebe, die die Analyse über eigene Schlüssel abwickeln wollen, gibt es den Custom-Plan für 5 Euro im Monat mit eigenen API-Keys. Zum Einstieg genügt der kostenlose Starter-Plan mit 50 Dokumenten im Monat, für den keine Anmeldung nötig ist. Vor jeder Umbenennung sehen Sie alten und neuen Namen nebeneinander und können einzelne Dateien abwählen.

Häufige Fragen

Mit zugeschalteter OCR ja, aber die Qualität schwankt. Durchschläge aus Nadeldruckern und Blaupapier haben wenig Kontrast, besonders im Kopfbereich. Lieferant und Datum kommen meist durch, die Lieferscheinnummer sollten Sie bei solchen Belegen in der Vorschau kontrollieren. Ein Portal-Download ist dieser Variante immer vorzuziehen.

Die Lieferscheinnummer, weil sie pro Beleg eindeutig ist. Wer viel mit Teillieferungen arbeitet, nimmt beide auf und stellt die Bestellnummer nach vorn — dann liegen alle Scheine einer Bestellung im Ordner direkt beieinander. Beide Felder erkennt Filery aus dem Dokumenttext, sofern sie beschriftet sind.

Handschriftliche Stempel und Vermerke bleiben unzuverlässig in der Erkennung. Praktikabler ist, das gedruckte Lieferdatum zu verwenden und den Wareneingang dort zu dokumentieren, wo er ohnehin erfasst wird — im Warenwirtschaftssystem. Der gescannte Lieferschein bleibt dann der Nachweis, das Datum der Erfassung liegt im System.

Sie wählen den Ordner und bestätigen die Vorschläge als Stapel. Der Business-Plan liegt bei 30 Euro im Monat und 500 Dokumenten, was in den meisten Wareneingängen einem Monat entspricht. Jede Umbenennung bleibt in der Historie nachvollziehbar. Der kostenlose Starter-Plan deckt 50 Dokumente im Monat ab.

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