Angebote und Kostenvoranschläge als PDF umbenennen

Angebote entstehen selten in einer Fassung. Zwischen erster Kalkulation und Auftrag liegen Rückfragen, Positionsänderungen und ein neuer Preis, und jede Runde erzeugt eine Datei. Am Ende liegt im Kundenordner Angebot_V2_final.pdf neben Angebot_final_neu.pdf. Filery Rename liest Kunde, Projekt, Angebotsnummer und Datum aus dem Dokument und macht daraus Namen, die auch nach dem Auftrag noch verständlich sind. Auch Monate später ist erkennbar, welche Fassung an wen ging.

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Vorher & Nachher

Angebot_V2_final.pdf 2024-03-15_Firma-Bauer_Angebot_Dachsanierung_AG-2024-033.pdf

Angebot, Kostenvoranschlag, Leistungsverzeichnis

Die drei Dokumente sehen ähnlich aus und haben verschiedene Verbindlichkeit. Ein Angebot ist ein Antrag mit Bindefrist, ein Kostenvoranschlag eine unverbindliche Schätzung, ein Leistungsverzeichnis eine reine Positionsliste ohne Preise. Welches davon vorliegt, steht in der Überschrift, und genau dieses Wort gehört als Dokumenttyp in den Dateinamen — sonst entsteht später Streit darüber, was zugesagt war. Darunter stehen die brauchbaren Felder: Empfänger mit Anschrift, eine Angebotsnummer, das Ausstellungsdatum und meist eine Projekt- oder Objektbezeichnung im Betreff. Die Summe am Ende ist für die Benennung uninteressant, weil sie sich mit jeder Fassung ändert.

Warum im Namen auch das Projekt steht

2024-03-15_Firma-Bauer_Angebot_Dachsanierung_AG-2024-033.pdf hat ein Feld mehr als ein Rechnungsname, und das aus gutem Grund. Im Handwerk, im Bau und in der Planung hat derselbe Kunde über die Jahre mehrere Vorhaben: Dachsanierung, Fassade, Heizungstausch. Ohne das Projekt im Namen unterscheiden sich drei Angebote an Firma Bauer nur durch die Nummer, und die merkt sich niemand. Dachsanierung stammt aus der Betreffzeile, AG-2024-033 ist die Angebotsnummer des Hauses. Das Datum vorn sorgt dafür, dass die Fassungen eines Vorhabens in der Reihenfolge ihrer Entstehung liegen, ohne dass ein Wort wie final gebraucht wird. Die Feldreihenfolge bleibt frei wählbar.

Eingehend oder ausgehend — wer steht im Namensfeld

Bei Rechnungen ist der Absender die interessante Partei. Bei Angeboten hängt das an der Richtung. In einem eingehenden Angebot ist der Absender der Anbieter und gehört in den Namen. In einem Angebot, das Sie selbst verschickt haben, steht Ihre eigene Firma im Briefkopf — dort ist der Empfänger das unterscheidende Feld, sonst tragen alle Dateien denselben Namen. Filery kennt in der Konfiguration sowohl Kunden als auch Empfänger als eigene Felder. Praktisch bewährt hat sich, eingehende und ausgehende Angebote in getrennten Ordnern zu halten und je Ordner ein eigenes Muster zu verwenden.

Versionen, Nachtragsangebote und Bindefristen

Die Zählweise V1, V2, final scheitert daran, dass sie nur innerhalb eines Ordners funktioniert und nichts über den Zeitpunkt sagt. Das Ausstellungsdatum leistet beides: Es ordnet die Fassungen und zeigt, wie alt die letzte ist. Das ist relevant, weil Angebote eine Bindefrist tragen, üblicherweise zwei bis vier Wochen. Ein Angebot vom März ist im Juni kein Angebot mehr. Überarbeitete Fassungen bekommen von vielen Anbietern eine neue Angebotsnummer; wenn nicht, unterscheidet das Datum sie zuverlässig. Nachtragsangebote zu einem laufenden Auftrag sollten denselben Projektbegriff tragen und sich im Typfeld unterscheiden, damit sie beim Sortieren beim Hauptangebot bleiben.

Vom Angebot zur Rechnung — die Nachkalkulation

Die Frage, ob ein Auftrag am Ende getragen hat, beantwortet der Vergleich von Angebot und Schlussrechnung. Der ist mühsam, solange beide Dokumente unterschiedlichen Namenslogiken folgen und in verschiedenen Ordnern liegen. Tragen Angebot, Auftragsbestätigung und Rechnung denselben Stamm aus Kunde und Projekt und unterscheiden sich nur im Typfeld, steht die Reihe beim Sortieren von selbst zusammen. Filery arbeitet mit einem Muster über alle Dokumenttypen hinweg, sodass Sie diese Logik nicht pro Belegart neu definieren müssen. Für die Nachkalkulation zählt dann nur noch, dass das Datumsformat überall gleich gesetzt ist. Der Rest ergibt sich aus der Sortierung.

Was mit dem Angebotsinhalt passiert

Angebote enthalten Kalkulationen, die nicht für jeden bestimmt sind. Filery liest das PDF auf Ihrem Gerät aus und überträgt den Inhalt verschlüsselt zur KI-Analyse; zurück kommen ausschließlich die erkannten Felder wie Kunde, Projekt, Nummer und Datum. Das Umbenennen läuft danach wieder auf dem Gerät, die Angebotsdateien werden nicht dauerhaft gespeichert. Wer die Analyse im eigenen Vertragsverhältnis mit dem KI-Anbieter halten möchte, nutzt den Custom-Plan für 5 Euro im Monat mit eigenen API-Keys. In der Vorschau sehen Sie vor jeder Umbenennung, welcher Name vorgeschlagen wird, und können einzelne Dateien abwählen. Die Historie in der App zeigt später, wie eine Datei ursprünglich hieß.

Häufige Fragen

Wenn die Nummer als Text im PDF steht, in aller Regel ja. Angebotsnummern sind nicht so streng genormt wie Rechnungsnummern und stehen mal im Kopf, mal in der Betreffzeile. Filery sucht sie im gesamten Dokumenttext, nicht an einer festen Position.

Sauberer ist die Trennung über zwei Ordner mit je eigenem Muster, weil im einen Fall der Absender und im anderen der Empfänger das unterscheidende Feld ist. Alternativ nehmen Sie ein festes Richtungsfeld ins Muster auf. Beide Felder erkennt Filery aus dem Dokument.

Filery arbeitet mit PDF-Dateien. Angebote, die als Word- oder Tabellendokument vorliegen, exportieren Sie vorher als PDF — was für die Ablage ohnehin sinnvoll ist, weil die Fassung dann nicht mehr versehentlich verändert wird. Der Export gelingt aus jedem gängigen Programm direkt.

Der Starter-Plan deckt 50 Dokumente im Monat ohne Anmeldung ab. Wer Angebote, Auftragsbestätigungen und Rechnungen gemeinsam ablegt, kommt damit bei wenigen Aufträgen aus; darüber liegt der Business-Plan bei 30 Euro im Monat und 500 Dokumenten. Eine Anmeldung ist für den Starter-Plan nicht nötig.

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