Browser-Dienst und installierte App: zwei Bauformen
Renamed.to ist ein Web-Dienst: Sie rufen eine Seite auf, geben Dateien hinein und bekommen umbenannte Dateien zurück. Nichts zu installieren, keine Administratorrechte nötig, nutzbar auf jedem Gerät mit Browser. Filery Rename ist eine Desktop-App für macOS und Windows, die auf das Dateisystem zugreift: Sie wählen einen Ordner, die App liest die enthaltenen PDFs und benennt sie an Ort und Stelle um. Beide Wege führen zum Ziel, passen aber zu unterschiedlichen Arbeitsweisen. Wer gelegentlich ein Dutzend Dateien aufräumt, ist im Browser schnell fertig. Wer wöchentlich einen Eingangsordner leert, will keinen Upload-Dialog dazwischen.
Was für den Web-Weg spricht
Der Browser-Ansatz hat echte Vorteile, die wir nicht kleinreden. Er läuft auf Linux, ChromeOS und auf Geräten, auf denen Sie nichts installieren dürfen — in vielen Unternehmen ist genau das der entscheidende Punkt. Es gibt keine Update-Pflege, keine Freigabe durch die IT, keine Fragen zu Signatur und Installationspaket. Und wenn Ihre Dokumente ohnehin in einem Cloud-Speicher liegen, ist der Umweg über den Arbeitsplatzrechner überflüssig. Trifft einer dieser Punkte auf Sie zu, ist ein Web-Dienst die naheliegendere Wahl, und wir würden es auch so sagen.
Wo Filery anders arbeitet
Filery setzt am Dateisystem an, nicht am Upload-Dialog. Sie zeigen auf einen Ordner, und die App arbeitet ihn ab — einzeln oder als Stapel über den gesamten Bestand. Das Namensmuster ist frei definierbar, etwa Datum_Absender_Typ, mit einstellbarem Datumsformat. Erkannte Felder wie Absender, Belegdatum, Dokumenttyp und Betreff setzen Sie in beliebiger Reihenfolge zusammen. Vor jeder Umbenennung sehen Sie den Vorschlag neben dem alten Namen und bestätigen ihn. Eine Historie in der App hält fest, was umbenannt wurde. Für gescannte PDFs ohne Textebene lässt sich OCR zuschalten.
Was mit Inhalten passiert
Hier ist Genauigkeit wichtiger als Werbung. Ausgelesen wird das PDF auf Ihrem Rechner, übertragen wird danach der ausgelesene Inhalt, und zwar verschlüsselt zur KI-Analyse. Zurück kommen die erkannten Metadaten; das Umbenennen passiert wieder auf Ihrem Gerät. Die Dateien selbst werden nicht dauerhaft gespeichert. Eine Analyse ganz ohne Übertragung gibt es nicht — wer den Weg über einen eigenen Anbieterzugang gehen will, nutzt den Custom-Plan mit eigenen API-Schlüsseln. Wie Renamed.to mit hochgeladenen Dateien umgeht, steht in dessen Datenschutzerklärung und im Auftragsverarbeitungsvertrag. Das lesen Sie dort besser selbst nach, statt es uns zu glauben.
Preise: warum hier keine fremden Zahlen stehen
Preismodelle ändern sich, und eine Vergleichsseite, die veraltete Zahlen der Gegenseite zitiert, ist schlechter als keine. Deshalb nennen wir nur unsere eigenen: Der Starter-Plan umfasst 50 Dokumente pro Monat, kostenlos und ohne Anmeldung. Business kostet 30 € im Monat und deckt 500 Dokumente ab. Custom liegt bei 5 € im Monat, die KI-Nutzung rechnen Sie dann über eigene API-Schlüssel direkt beim jeweiligen Anbieter ab. Den aktuellen Tarif von Renamed.to prüfen Sie bitte dort — und rechnen Sie ihn auf Ihre tatsächliche Monatsmenge um, nicht auf den Listenpreis je Datei.
Wann Renamed.to die bessere Wahl ist
Drei Situationen sprechen klar gegen uns. Erstens: Sie arbeiten an einem Gerät, auf dem Sie keine Software installieren können oder dürfen. Zweitens: Ihre Dokumente liegen ohnehin in einem Cloud-Speicher, und ein Dienst, der dort ansetzt, erspart Ihnen den Umweg über den Arbeitsplatzrechner. Drittens: Sie brauchen den Vorgang ein einziges Mal für einen abgeschlossenen Stapel und wollen dafür nichts einrichten. In allen drei Fällen ist ein installiertes Werkzeug der umständlichere Weg, auch wenn es unseres ist.
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Wir arbeiten derzeit an der offiziellen Code-Signatur für Windows. Der Download ist schon verfügbar – Windows Defender oder SmartScreen können eine Warnung anzeigen, weil die App noch nicht zertifiziert ist. Mit „Weitere Informationen“ → „Trotzdem ausführen“ können Sie trotzdem installieren.
Systemanforderungen: macOS 10.14+, Windows 10/11
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